Sachverständigengutachten für die Mehrkosten bei der hydraulischen Steuerung von Schiebern für die Schlickdeponie Feldhofe für das Landgericht Kiel (2009)
Grundlagen für eine Dienstvereinbarung (Erhebung von Leistungsdaten, Erarbeitung einer Dienstvereinbarung für die Abfalleinsammlung) für ABK Kiel (2008)
Sachverständigengutachten zur Frage der Höhe eines entgangenen Gewinns im Rahmen einer Ausschreibung zur Beseitigung von Restabfällen für das Landgericht Bautzen (2007/2008)
Konzept zur Anlastung der Kosten für die Restabfallbeseitigung auf die Verbundpartner LK Harburg, Soltau-Fallingbostel u. Stade (2005)
Wirtschaftlichkeitsuntersuchung Re-El GmbH (Betrieb zur Elektroschrottdemontage) für den LK Harburg (2005)
Entwicklung von SAP-gestützten Controlling-Kennzahlen für die obere und mittlere Führung des Geschäftsbereichs Entsorgung des Zweckverbandes Abfallwirtschaft der Region Hannover (2005-2004)
Organisations- und Kostenstrukturanalyse für die Entsorgungsbetriebe der Stadt Saarbrücken, mit Pröpper & Comp. (2002)
Gebühren Beratung Gebührenkalkulation für die Stadt Emden (2009, 2007), Abfallwirtschaft Wesermarsch (2005) und LK Cloppenburg (2002)
Jährliche Gebührenbedarfsberechnung (seit 2006) im LK Aurich
Gebührenstruktur und Gebührenkalkulation für Sackabfuhr, MGB-Gebühren u.a. im LK Leer (2003, 2000)
Gutachterliche Stellungnahme zur Rechtmäßigkeit einer Gebührenkalkulation; Sachverständigengutachten für das Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht (2000)
Kosten und Gebühren
Wir von ATUS haben Fragen der betriebswirtschaftlichen Optimierung der kommunalen Entsorgung zu einem unserer Schwerpunkte gemacht.
Manche Mitmenschen machen es sich einfach mit pauschalen Urteilen wie "die Müllabfuhr ist viel zu teuer". Für eine sachliche Betrachtungsweise müssen die folgenden Ebenen auseinander gehalten werden:
Die Ebene der Aufgabenkritik, also:
wie wird der gesetzliche Entsorgungsauftrag aufgefasst? Welche Leistungen werden für den Bürger erbracht und von ihm finanziert? Diese Ebene wird vor allem von der Politik bestimmt – denn das satzungsgebende Organ entscheidet letztlich darüber, welche Sammelsysteme eingeführt werden, wie oft abgefahren wird, wie viele Recyclinghöfe eingerichtet werden usw.
Damit eng verbunden ist die Ebene der Gebührengestaltung – spiegeln die Gebühren die
Kostenentstehung wider? Oder suggerieren sie "kostenpflichtige" und "kostenlose" Leistungen?
Sind die Preise ggf. wettbewerbsfähig? Auch diese Ebene ist der politischen Entscheidung unterworfen.
Die Ebene der Leistungsprüfung, also: wird eine (gegebene) Leistung kostengünstig erbracht oder nicht? Stimmt die "Performance"? Sind Anlagen und Infrastruktur ausgelastet? Sind die Verträge mit beauftragten Dritten noch marktgerecht? Wo sind die Handlungsspielräume? – Dies ist die Ebene der Amts-/Werks-/Unternehmensleitung, des Managements.
ATUS verfügt über reichlich Erfahrungen zur Beurteilung aller drei Ebenen.